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Entrümpelung Adler24

Ratgeber · · 9 Min. Lesezeit

Wohnung besenrein übergeben: Was Berliner Vermieter nach einer Entrümpelung erwarten

Wohnung besenrein übergeben in Berlin: Team von Entrümpelung Adler24 bei der Räumung

Der Schlüssel liegt schon bereit, die Kartons sind weg, und trotzdem bleibt dieses mulmige Gefühl: Reicht das so für den Vermieter? Kaum ein Begriff sorgt bei Wohnungsübergaben in Berlin für so viele Missverständnisse wie „besenrein“. Wir erleben bei unseren Räumungen regelmäßig, dass Mieter entweder viel zu viel putzen oder an genau den Stellen sparen, auf die die Hausverwaltung später schaut.

In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was besenrein rechtlich und praktisch bedeutet, welche Punkte bei der Abnahme wirklich zählen und wann es sich lohnt, nach der Entrümpelung zusätzlich eine professionelle Gebäudereinigung in Berlin zu beauftragen. Am Ende finden Sie eine Checkliste, die Sie am Übergabetag einfach abhaken können.

Was „besenrein“ eigentlich bedeutet

Besenrein heißt zunächst einmal genau das, was das Wort sagt: Die Wohnung ist leer und so sauber, wie man sie mit einem Besen bekommt. Grober Schmutz, Staub, Spinnweben in Ecken, Verpackungsreste und Kleinkram müssen raus. Eine Grundreinigung mit Fensterputzen, Entkalken und Scheuern der Fliesen gehört dagegen normalerweise nicht dazu, sofern im Mietvertrag nichts anderes steht.

Die gesetzliche Grundlage ist knapp gehalten. Nach § 546 BGB muss der Mieter die Mietsache nach dem Ende des Mietverhältnisses zurückgeben. Wie sauber, regelt das Gesetz nicht im Detail. Die Rechtsprechung hat sich aber darauf eingependelt, dass eine geräumte, grob gereinigte Wohnung ausreicht. Wichtig: Steht im Mietvertrag eine weitergehende Reinigungspflicht, kann diese gelten. Ein Blick in Ihren Vertrag lohnt sich also, bevor Sie loslegen.

In der Praxis bedeutet besenrein für uns, dass niemand beim Betreten der Wohnung über etwas stolpern oder etwas wegräumen muss. Der nächste Mieter oder der Handwerker soll sofort anfangen können.

Letzte Kartons in einer fast leeren Wohnung vor der besenreinen Übergabe
Kurz vor der Übergabe: Erst wenn wirklich alles draußen ist, lohnt sich der letzte Durchgang mit dem Besen.

Leer heißt wirklich leer: Was oft vergessen wird

Die meisten Konflikte bei der Abnahme entstehen nicht durch Staub, sondern durch Dinge, die noch in der Wohnung sind. Ein Vermieter darf erwarten, dass alles entfernt wurde, was Sie eingebracht haben. Dazu zählt deutlich mehr, als vielen bewusst ist:

  • Keller- und Dachbodenabteile: Sie gehören zur Mietsache und werden bei der Übergabe mit abgenommen. Ein vergessenes Regal im Keller kann die Rückgabe der Kaution verzögern.
  • Einbauten, die Sie selbst installiert haben: Hängeschränke, Lampen, Gardinenstangen, Duschvorhangstangen oder eine selbst eingebaute Küche.
  • Bodenbeläge, die nicht vom Vermieter stammen: Teppichboden oder Laminat, das Sie verlegt haben, muss in der Regel wieder raus, wenn nichts anderes vereinbart wurde.
  • Balkon und Loggia: Blumenkästen, Erde, alte Gartenmöbel und der berühmte Sonnenschirmständer aus Beton.
  • Kleinigkeiten an Wänden: Haken, Nägel und Dübel. Ob Sie Löcher verschließen müssen, hängt vom Vertrag und vom Umfang ab.

Gerade bei einer Wohnungsauflösung in Berlin nach vielen Jahren Mietzeit kommen schnell Dinge zusammen, die keiner mehr auf dem Schirm hatte. Wir gehen deshalb bei der Besichtigung bewusst auch in Keller, Dachboden und auf den Balkon, damit am Ende nichts übersehen wird.

Besenrein oder Endreinigung: Wo der Unterschied liegt

Viele Mieter verwechseln besenrein mit einer Endreinigung. Der Unterschied ist erheblich, auch beim Aufwand. Besenrein bedeutet Fegen, groben Schmutz entfernen, Spinnweben runter, Müll raus. Eine Endreinigung geht deutlich weiter: Fenster und Rahmen, Heizkörper, Fliesen, Sanitärobjekte, Küchenfronten, Türen und Lichtschalter werden gründlich gereinigt.

Ob Sie nur besenrein oder gereinigt übergeben müssen, entscheidet Ihr Mietvertrag. Manche Vermieter verlangen eine Reinigung, andere renovieren ohnehin und legen wenig Wert darauf. Unsere Erfahrung aus vielen Übergaben in Berlin: Wenn eine Wohnung neu vermietet werden soll und direkt Besichtigungen geplant sind, freut sich jede Hausverwaltung über eine saubere Wohnung. Und eine zufriedene Verwaltung ist bei der Abnahme meist deutlich großzügiger.

Endreinigung nach der Entrümpelung: Böden werden vor der Übergabe gesaugt
Eine Endreinigung geht weit über besenrein hinaus und lohnt sich vor allem, wenn schnell neu vermietet wird.

So läuft eine Übergabe nach unserer Entrümpelung ab

Bei einer Räumung durch Entrümpelung Adler24 ist die besenreine Übergabe fester Bestandteil des Festpreises. Damit Sie wissen, was Sie erwarten können, hier unser üblicher Ablauf:

  1. Räumung von oben nach unten: Wir beginnen mit Schränken und Regalen, bauen Möbel ab und tragen alles aus der Wohnung, auch aus dem vierten Stock ohne Aufzug.
  2. Rückbau nach Absprache: Lampen, Gardinenleisten, selbst verlegte Teppiche oder Einbauküchen entfernen wir, wenn das vorher vereinbart wurde.
  3. Keller und Nebenräume: Kellerabteile, Dachbodenverschläge und Balkone werden genauso geleert wie die Wohnung selbst.
  4. Fegen und Kontrolle: Jeder Raum wird gefegt, Spinnweben und Verpackungsreste kommen weg. Danach gehen wir noch einmal mit offenen Augen durch alle Zimmer.
  5. Schlüsselübergabe: Auf Wunsch übergeben wir die Schlüssel direkt an den Vermieter oder die Hausverwaltung, wenn Sie selbst keine Zeit haben oder nicht in Berlin wohnen.

Wenn Sie zusätzlich eine gründliche Reinigung brauchen, sprechen Sie uns bei der Besichtigung darauf an. Wir sagen Ihnen offen, ob besenrein in Ihrem Fall reicht oder ob sich eine professionelle Reinigung lohnt.

Die häufigsten Streitpunkte bei der Wohnungsabnahme

Aus unserer Sicht drehen sich Diskussionen bei der Abnahme meist um immer dieselben Themen. Wenn Sie die kennen, können Sie gezielt vorbeugen.

Zurückgelassene Gegenstände

Ein alter Kühlschrank im Keller, ein Stapel Kartons auf dem Dachboden oder eine kaputte Waschmaschine im Bad: Solche Reste kann der Vermieter auf Ihre Kosten entsorgen lassen. Das wird fast immer teurer, als wenn Sie es vorher selbst beauftragen.

Schäden, die erst nach der Räumung sichtbar werden

Hinter einem Schrank, der zwanzig Jahre an der Wand stand, zeigt sich manchmal Schimmel oder eine verfärbte Tapete. Unser Tipp: Fotografieren Sie den Zustand direkt nach der Räumung, bevor die Übergabe stattfindet. So haben Sie eine sachliche Grundlage für das Gespräch.

Böden und Bodenbeläge

Wer Teppich verlegt hat, sollte klären, ob dieser bleiben darf. Kleberreste auf altem Parkett sind ein häufiger Streitpunkt. Hier hilft ein kurzes Gespräch mit der Verwaltung vorab mehr als jede Diskussion am Übergabetag.

Alter Teppichboden wird vor der Wohnungsübergabe entfernt
Selbst verlegte Teppichböden gehören vor der Übergabe meist wieder raus, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Checkliste für den Übergabetag

Haken Sie diese Punkte ab, bevor der Vermieter klingelt:

  • Alle Räume, Schränke und Einbauschränke sind leer
  • Keller, Dachboden, Balkon und ggf. Garage sind geräumt
  • Böden sind gefegt, Spinnweben entfernt
  • Eigene Einbauten sind abgebaut oder deren Verbleib ist schriftlich geklärt
  • Zählerstände für Strom, Gas und Wasser sind notiert und fotografiert
  • Alle Schlüssel liegen bereit, inklusive Keller- und Briefkastenschlüssel
  • Fotos vom Zustand jedes Raumes sind gemacht
  • Übergabeprotokoll wird gemeinsam ausgefüllt und von beiden Seiten unterschrieben

Lesen Sie das Protokoll vor der Unterschrift in Ruhe durch. Steht dort ein Mangel, den Sie anders sehen, notieren Sie Ihre Sicht direkt daneben. Mieterorganisationen wie der Berliner Mieterverein beraten Mitglieder bei Unklarheiten rund um Rückgabe und Kaution.

Fristen: Bis wann die Wohnung leer sein muss

Am Ende zählt der Termin. Das Mietverhältnis endet mit Ablauf des letzten Tages der Kündigungsfrist, und bis dahin muss die Wohnung zurückgegeben sein. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt sich die Rückgabe nach verbreiteter Auffassung auf den nächsten Werktag. Verlassen Sie sich aber nicht blind darauf, sondern stimmen Sie den genauen Übergabetermin frühzeitig mit der Verwaltung ab.

Wer zu spät räumt, riskiert eine Nutzungsentschädigung für die Tage, an denen die Wohnung noch belegt ist. Das kann teurer werden als die Entrümpelung selbst. Planen Sie deshalb ein paar Tage Puffer ein. Wir empfehlen, die Räumung etwa drei bis fünf Tage vor dem Übergabetermin abzuschließen. So bleibt Zeit für kleine Reparaturen, eine Reinigung oder einen zweiten Blick in den Keller.

Besonders knapp wird es oft nach einem Trauerfall, wenn Angehörige die Wohnung eines verstorbenen Familienmitglieds innerhalb weniger Wochen auflösen müssen. Für diese Situation haben wir eine eigene Seite zur Entrümpelung nach einem Todesfall zusammengestellt, auf der wir die Abläufe und Fristen in Ruhe erklären.

Wann sich professionelle Hilfe wirklich lohnt

Eine kleine Wohnung mit wenig Möbeln bekommen viele Menschen mit Freunden und einem gemieteten Transporter gut selbst leer. Spätestens bei einer vollen Dreizimmerwohnung im Altbau, einem überfüllten Keller oder einer Auflösung nach einem Todesfall sieht es anders aus. Dann kommen schwere Möbel, viele Treppen, Sperrmüll, Elektrogeräte und knappe Fristen zusammen.

Wir übernehmen in solchen Fällen die komplette Räumung zum schriftlichen Festpreis, inklusive Abtransport, fachgerechter Entsorgung und besenreiner Übergabe. Wertvolle oder gut erhaltene Stücke rechnen wir an, das senkt Ihre Kosten. Wie sich der Preis zusammensetzt, erklären wir ausführlich auf unserer Seite zu den Entrümpelungskosten in Berlin.

Rufen Sie uns gern an unter 030 679 469 07 oder schicken Sie uns ein paar Fotos der Räume. Thomas Adler meldet sich persönlich bei Ihnen und Sie bekommen einen festen Preis, auf den Sie sich verlassen können.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich bei besenreiner Übergabe die Fenster putzen?

Nein, in der Regel nicht. Besenrein bedeutet eine geräumte Wohnung ohne groben Schmutz. Fensterputzen gehört nur dazu, wenn Ihr Mietvertrag ausdrücklich eine weitergehende Reinigung vorsieht.

Gehört der Keller zur besenreinen Übergabe?

Ja. Keller- und Dachbodenabteile sind Teil der Mietsache und müssen ebenfalls geräumt und gefegt übergeben werden.

Was passiert, wenn noch Gegenstände in der Wohnung sind?

Der Vermieter kann zurückgelassene Gegenstände auf Ihre Kosten entfernen lassen und den Betrag unter Umständen mit der Kaution verrechnen. Eine rechtzeitige Entrümpelung ist meist günstiger.

Muss ich Dübellöcher verschließen?

Das hängt vom Mietvertrag und von der Anzahl der Löcher ab. Eine übliche Zahl von Dübellöchern gilt oft als normale Abnutzung. Klären Sie das am besten vorab mit der Hausverwaltung.

Ist die besenreine Übergabe bei Adler24 im Preis enthalten?

Ja. Bei jeder Räumung durch Entrümpelung Adler24 sind das Fegen aller geräumten Flächen und auf Wunsch die Schlüsselübergabe an Vermieter oder Verwaltung im Festpreis enthalten.

Kann ich die Wohnung übergeben lassen, ohne selbst dabei zu sein?

Ja. Nach Absprache übergeben wir die Räume und Schlüssel direkt an Ihren Vermieter. Das ist besonders praktisch, wenn Sie nicht in Berlin wohnen.

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